Was bei der Vogelfütterung im Winter wichtig ist

Vögel sind einer der faszinierendsten Lebewesen. Mit ihren bunten Farben, ihrem Gesang und ihre Verhaltensweisen sind sie eine absolute Bereicherung für die Natur und für uns Menschen. Doch wir müssen die Vogelfütterung dieser bezaubernden Lebewesen auch unterstützen. Besonders im Winter sind die kleinen Flieger auf uns angewiesen.

Viele Menschen, die einen Garten haben oder einen Balkon wollen gerne zur Verschönerung ein Vogelhäuschen haben. Doch nicht nur das, damit wird nämlich auch den Vögeln geholfen, gerade in der Winterzeit, genügend Futter zu finden. Im Sommer ist es besonders schwierig für die Vögel an Wasser zu kommen, was im Winter mit der Nahrung eher das Problem darstellt.

Vogelfütterung

Allgemeines über Vögel

Amsel: Die Amsel hat schwarzes Gefieder und einen gelben Schnabel. In erster Linie ernährt sie sich von Insekten und Beeren, die sie in der Natur oder in den Vogelhäuschen finden.

Buchfink: Der Buchfink ist sehr bunt, singt sehr gerne und das auch sehr gut und mit viel Melodie. Buchfinken ernähren sich von Samen und Beeren. Auch das ist im Fachhandel zu erwerben.

Rotkehlchen: Die Rotkehlchen erkennt man sofort an ihrer roten Brust und dem strahlenden Gefieder. Besonders gern mögen sie Insekten, Würmer und Beeren.

Blaumeise: Die Blaumeise ist sehr klein und wild unterwegs. Es ist eine sehr aktive Vogelrasse. Sie mögen gerne Insekten und auch Samen.

Meisenarten: Es gibt neben den Blaumeisen auch noch andere Meisenarten, die im Wald oder in der Natur wiederzufinden sind. Hierzu zählen unter anderem auch Tannenmeisten und Kohlmeisen. Meisen suchen Futterstellen und sind auch winterhart. Dementsprechend sind sie oft an Vogelhäuschen dran, um auf die Suche der Vogelfütterung zu gehen.

Alleine in Deutschland gibt es insgesamt 250 – 300 verschiedene Vogelarten. Sie unterteilen sich in Standvögel, Zugvögel und sogenannte Wintergäste.

Standvögel:

Standvögel sind die Art von Vögeln, die das ganze Jahr in Deutschland bleiben und sich auch entsprechend an die Wetterverhältnisse dort anpassen können. Sie ernähren sich von Samen, die es zu jeder Jahreszeit gibt, regionalen Früchten und auch Insektenschalen, die übrig bleiben. Beispiele sind der Specht, der Spatz oder auch die Kohlmeise. Diese Vögel begegnen uns zu jeder Jahreszeit in Deutschland und passen sich entsprechend an die Umgebung und das Wetter an. Für sie ist eine adäquate Vogelfütterung sehr wichtig.

Zugvögel:

Zugvögel sind, wie es der Name schon verrät, Vögel die in den kalten Wintermonaten das Land verlassen, um in einer wärmeren Region zu überwintern. Dies tun sie aufgrund des Nahrungsmangels, der im Winter in Deutschland herrscht. Sie fliegen oft mehrere, tausend Kilometer und sind immer in einer Gruppe unterwegs. Beispiele für Zugvögel sind zum Beispiel Störche oder auch Schwalben.

Wintergäste:

Wintergäste sind die Vögel, die aus noch kälteren Regionen zu uns fliegen, um sich Nahrung zu beschaffen und zu überwintern. Sie sind nicht immer da und kommen und gehen wieder. Sie suchen Nahrung und fliegen dann wieder weiter. Sind also keine dauerhaften Gäste. Beispiele für Wintergäste sind beispielsweise Rotdrosseln oder Bergfinken.

Kurz gesagt:

Standvögel = bleiben hier und sind auf die Vogelfütterung unserseits angewiesen

Zugvögel = ziehen weg

Wintergäste = kommen her

Was gibt es bei der Vogelfütterung zu beachten?

Die Vogelfütterung unterscheidet sich von Sommer und Winter.

Vogelfütterung im Winter:

Im Winter ist es für Vögel nur sehr schwer an Nahrung zu kommen. Deswegen sind wir als Vogelfütterer dazu angehalten, kalorienreiches Futter zu geben, damit sie ausreichend Nährstoffe zu sich nehmen.

Fettfutter: Es gibt extra Fettblöcke, die man Vögeln geben kann oder aber auch Samen, die im Kokosfett sind. Der Fettgehalt hält sie lange satt.

Samen und Körner: Sonnenblumenkörner oder aber auch Hirse sind eine gute Basis für eine Vogelfütterung. Sie liefern Energie und wichtige Nährstoffe, die den Vögeln bei der Überwinterung helfen.

Nüsse: Insbesondere Erdnüsse lieben Vögel. Sie haben einen sehr hohen Fettgehalt, halten aber gut satt und bieten ausreichend Nährstoffe.

Obst: Einige Vogelrassen ernähren sich auch gerne von Obst. Unter anderem Rosinen, getrocknete Beeren oder Apfel. Auch ein Vogelfutter, was sehr gerne im Vogelhäuschen gesehen ist.

Wasser: Frisches Wasser ist sowohl im Sommer, als auch im Winter sehr wichtig für die Vögel. Gerade im Winter sind die Wasserquellen oft eingefroren, weswegen regelmäßig nachgesehen werden sollte, ob Wasser für die Vögel verfügbar ist. Gerade bei sehr kalten Temperaturen eignet es sich besonders, das Wasser täglich zu wechseln.

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Was gibt es bei der Fütterung noch zu beachten?

Zeit der Vogelfütterung: Am besten ist es, wenn ein Futterplatz eingerichtet ist, dass dieser regelmäßig befüllt wird. Gerade in den frühen Morgenstunden sind die Vögel aktiv. Aber auch am Nachmittag sollte das Futter im Häuschen aufgefüllt werden, da dann eine kalte Nacht naht. Hierfür wird Energie benötigt.

Menge: Lieber mehrmals am Tag das Vogelfutter auffüllen und im Häuschen nachschauen, ob es noch etwas zum Fressen gibt. Viele Menschen machen den Fehler, dass sie zu viel Nahrung geben, die aber folglich auch schlecht werden kann und damit auch schädlich sein kann für die Tiere.

Wichtige Info: Viele Vögel gewöhnen sich an den Ort, an dem sie auf Futter zugreifen können. Wird dann also einmal das Haus nicht aufgefüllt, so bringt das die Verantwortung es auch regelmäßig aufzufüllen. Wer also einmal mit der Vogelfütterung beginnt, sollte tunlichst darauf achten dies fortzuführen.

Ist denn Vogelfütterung im Sommer sinnvoll und auf was muss ich achten?

Die Vogelfütterung im Sommer ist erheblich anders als im Winter. Vor allem Flüssigkeit ist in den heißen Sommermonaten sehr wichtig. Einige Tiere haben keinen Zugang zu Wasser. Dieses kann mit einer Vogeltränke bereitgestellt werden. Auch hier ist es besonders wichtig, dass das Wasser täglich frisch gewechselt wird.

Insbesondere bei starker und langanhaltender Trockenheit finden die Tiere nur sehr schlecht Insekten oder Samen, weswegen das Nachhilfen über ein Vogelhäuschen durchaus sinnvoll ist.

Auf was ist zu achten bei der Vogelfütterung?

  1. Sauberkeit ist wichtig:

Gerade im Sommer und bei der Hitze sollten Vogelhäuschen, Futterschalen oder auch Getränkeschalen regelmäßig gesäubert werden. Futterreste können bei starken, sonnigen Temperaturen schlecht werden und Keime bilden, was für die Vögel sehr schlecht ist.

  1. Die Art des Vogelfutters ist entscheidend:

Nicht jede Vogelart mag auch das gleiche Futter. Sie unterscheiden sich in Körneresser und Weichfruchtesser. Die Körneressen bevorzugen, wie der Name schon sagt, das Korn als Nahrungsquelle. Insbesondere Finken oder Spatzen, die teilweise auch ganzjährig hier sind, müssen sich mit dem Essen versorgen.

Weichfruchtfresser sind unterdessen eher Amseln oder Rotkehlchen. Je nach dem, welches Essen also ausgewählt wird, unterscheiden sich auch die Vogelsorten voneinander und man bekommt unterschiedlichen Besuch.

  1. Auch das Anbieten von Wasser ist wichtig und sollte keinesfalls unterschätzt werden. Allerdings sollte auch hier ein Blick auf das Reinigen und die Sauberkeit geworfen werden, denn wie bei den Futterrückständen auch, können sich hier Keime oder Schimmel bilden. Gerne baden auch andere Insekten im Wasser, was grundsätzlich kein Problem ist, es sollte jedoch ein Auge darauf geworfen werden.
  2. Der Platz des Vogelhäuschens oder der Tränke spielt bei der Vogelfütterung eine zentrale Rolle:

Die Vögel müssen Platz haben und sich wohlfühlen. Eine Futterstelle muss auch erstmal angenommen werden. Es sollte ausreichend Platz zu Bäumen sein und zur Hauswand. Die Vögel müssen sich sicher fühlen und dürfen nicht das Gefühl haben, dass man sie beobachtet. Gerade das Anbringen der Vogelhäuschen in Bäumen, kann eine enorme Hilfe sein, da sie sich hier sicher fühlen und aufgehoben in ihrem Habitat.

  1. Natürliche Nahrung als Vogelfütterung:

Die Auswahl der Nahrung bei der Vogelfütterung spielt eine große Rolle und sollte auch im Sommer beachtet werden. Während im Winter auf fettreiche Nüsse gesetzt wird, um die Tiere möglichst lange und effektiv satt zu halten, wird im Sommer eher auf Insektenreiche Ernährung geachtet, wie Spinnen, Larven oder Würmer. Gerne auch Weichfrüchte, da diese im Sommer vorhanden sind. Auch wasserreiche Ernährung ist besonders in den heißen Wochen des Jahres sehr angenehm und förderlich für die Vogelfütterung.

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Welche Art von Vogelhäuser gibt es und was muss ich dort beachten?

Auch der Unterschlupf von Vögeln ist sehr individuell und wird von jedem Haushalt, die Vögel füttern, anders betrieben.

Futterhaus:
Das Futterhaus ist ein sehr gängiger Unterschlupf für Vögel und wird für herkömmliche Gärten oder Balkone sehr gerne genutzt. Es gibt:
1. Offene Modelle: Hier können die Vögel beobachtet werden und das Haus ist von unterschiedlichen Seiten begehbar.

2. Geschlossene Modelle: Eignen sich besser als Nistkasten, haben jedoch den Vorteil, dass das Futter trocken bleibt und sauber und hier keine Gefahr entsteht für Keime oder Bakterien.

Nistkasten:
Der Nistkasten ist weniger für die reine Vogelfütterung gedacht, sondern dient primär dem Nisten. Gerade im Frühjahr und im Sommer werde die Kästen sehr gerne angenommen, da hier gebrütet wird. Die Nistkästen haben unterschiedliche Größen von Löchern, die dann auch von verschiedenen Vogelarten angenommen werden.

Schlafhäuser oder Schutzhäuser:

Neben den Nistkästen und den regulären Futterhäusern, gibt es auch die Schlafhäuser oder auch Schutzhäuser genannt. Sie bieten den Vögeln Unterschlupf für die sehr kalten Monate, besonders im Herbst und Winter. Die Schutzhäuser sind eher für die kleineren Vögel, die sich auch vor Raubtieren schützen müssen, um sicher zu sein.

Die Farben, Formen und Größen der Vogelhäuser unterscheiden sich sehr stark. Die eher „klassischeren Vogelhäuschen“ sind aus Holz angefertigt. Mittlerweile gibt es sie aber in allen Formen und Farben. Ob das ein lustiges Wohnmobil ist, ein richtiges Haus oder aber auch eine „Bar“, hier sind keine Grenzen gesetzt.

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Zusammenfassung:

KategorieSommerWinterHinweise / Tipps
Futterarten: Vogelfütterung mit Insekten & tierischem EiweißMehlwürmer, Raupen, Larven, kleine Insekten, SpinnenIn der Regel wenig vorhanden, daher ergänzend oder getrocknete MehlwürmerWichtig für Jungvögel und deren Aufzucht, eiweißreich und leicht verdaulich. Lebende Insekten nur in Maßen anbieten, getrocknete Mehlwürmer länger haltbar. Gibt es im Baumarkt oder im Fachhandel für Tiere. Lasse dich gerne beraten.
Futterarten: Vogelfütterung mit Samen & KörnerSonnenblumenkerne, Hirse, Haferflocken, MohnsamenSonnenblumenkerne, Hirse, Buchweizen, Hanfsamen, WeizenkörnerKörnerfresser sind Finken, Spatzen und Distelfinken. Sie profitieren stark, da diese Nahrung im Winter kalorienreich und energiegeladen ist. Kleine Mengen über den Tag verteilt anbieten, um Verderb zu vermeiden.
Futterarten: Vogelfütterung mit Früchte & BeerenFrische Beeren: Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren; Apfelstücke, Birnen; Weintrauben in kleinen Stücken aber auch Rosinen beispieslweiseGetrocknete Beeren: Vogelbeeren, Holunderbeeren, HagebuttenFrüchte liefern Vitamine und Mineralien für die Vögel. Besonders Rotkehlchen, Amseln und Stare nutzen Früchte gerne als Vogelfutter. Die Früchte sollten nicht vorbehandelt sein oder gespritzt. Lasse dich im Fachhandel beraten, solltest du Fragen haben.
Futterarten: Vogelfütterung mit Fett & NüsseNur in sehr kleinen Mengen, z. B. ungesalzene Nüsse; keine Fettmischungen nötig, da sehr kalorienreich.Meisenknödel, Fettblöcke, Erdnüsse, Walnüsse, HaselnüsseFettfutter liefert Kalorien für die Kälte. Nüsse sollten ungesalzen, ungeröstet und klein geschnitten sein. Winterfutter regelmäßig kontrollieren, um Schimmelbildung zu vermeiden. Futterort sauber halten.
Futterarten: Vogelfütterung mit Lebensmittel vermeidenBrot, Backwaren, gewürzte oder gesalzene Nahrungsmittel, verdorbenes oder schimmeliges FutterBrot, Kuchen, stark verarbeitete Lebensmittel, Milchprodukte, rohes Fleisch, schimmeliges FutterSchlechte oder stark verarbeitete Lebensmittel können zu Verdauungsproblemen oder Krankheiten führen. Frisches, sauberes Futter ist entscheidend und auch keine „Menschennahrung“, da sie den Vögeln schaden kann.
FutterplatzgestaltungKleine Mengen füttern, mehrere Plattformen, offene Stellen mit etwas Deckung, damit die Vögel sich bei der Vogelfütterung nicht gestört fühlen.Regelmäßig Futter nachfüllen, wenn sich die Tiere an den Ort gewöhnt haben, kommen sie immer wieder zurück und rechnen mit dem Futterangebot. Das Futter sollte möglichst trocken gehalten werden, um Schimmelbildung zu reduzieren.Futterplätze 1,5–2 m über Boden platzieren, damit die Vögel sicher vor Raubtieren sind, Abstand zu Katzen und Räubern halten und beachten, Wasserquelle in der Nähe aufstellen.
WasserFrisches Wasser täglich bereitstellen; Vogeltränke oder flache Schale, täglich wechseln und mit Frischwasser auffüllen.Wasser nicht einfrieren lassen; ggf. beheizte Tränke nutzen und frisch auffüllen.Wasser ist genauso wichtig wie Nahrung, besonders im Sommer für Durst und Abkühlung. Tränken sauber halten, regelmäßig reinigen, im Sommer und im Winter.
Vogelhäuser: FutterhäuserOffene Plattformen oder kleine Silos für Samen, Früchte oder KerneGeschlossene Futtersilos, Röhren oder MeisenknödelhalterOffene Häuser locken viele Vögel an, geschlossene Häuser schützen das Futter vor Nässe und Verschmutzung. Auch hier sollte die Höhe eingehalten werden, um die Vögel und auch Jungvögel vor einem Angriff von möglichen Raubtieren zu schützen.
Vogelhäuser: NistkästenEinflugloch 28 mm für Blaumeisen, 32 mm für Kohlmeisen; Genügend Platz für Nistmaterial, welches die Elterntiere für den Jungvogel beschaffen.Nistkästen dienen eher als Schutz- und Schlafplatz, für Familien und JungeMaterialien: unbehandeltes Holz, atmungsaktiv; Schutz vor direkter Sonne, Regen und Wind; Reinigung nach Brutsaison im Herbst.
Vogelhäuser: Schlaf- / SchutzhäuserKleine Häuschen als Rückzugsmöglichkeit bei Hitze oder Regen, auch gerne für JungvögelBesonders wichtig für Kälte und Wind: kleine Holzhäuschen oder Nistkästen nutzen, bieten Unterschlupf für Jungvögel vor Raubtieren und GefahrenSchutz vor Raubtieren, Wind, Regen; Deckung durch Sträucher oder Hecken fördert Wohlbefinden.
Vogelhäuser: lustige oder dekorative VariantenPilzhaus, Comic-Haus, Piratenschiff, Bar oder WohnmobilAuch im Winter dekorativ, aber nur, wenn funktional. Es sollte auf die Lochgröße, optimalen Schutz und Wetterfeste geachtet werden.Optisch attraktiv und lustig, zieren den Garten oder Balkon, können gleichzeitig Schutz und Futterstelle bieten; Funktionalität sollte Vorrang vor Design haben.
StandortRuhige Plätze, teilweise im Schatten; Deckung durch Sträucher oder Hecken, Vögel müssen sich unbeobachtet fühlen.Geschützte Plätze, wind- und wettergeschützt, Schutz vor Katzen und Raubvögeln in der entsprechenden Höhe anbringen.Vögel bevorzugen erhöhte, sichere Plätze. Deckung in der Nähe erhöht das Wohlbefinden.
UmgebungNaturnahe Gestaltung: Hecken, Büsche, Totholz, Wildblumen oder auch im BaumGleiches Prinzip, zusätzlich Schutz vor Kälte, Schnee und Frost für die Vögel, sollte Schlafplatz gegeben sein.Bietet Vogelfutter, Schutz und Nistmöglichkeiten. Wildblumen und Sträucher locken Insekten an, die zusätzliche Nahrung für die Vögel bedeutet.
Monatliche Tipps – FrühlingJunge Vögel schlüpfen; tierisches Eiweiß anbieten; Nistkästen aufstellenNoch kaum Futter nötig; wenn möglich können erste Samen angeboten werdenFutterbedarf steigt mit Jungvögeln; Nistkästen reinigen und kontrollieren, langsam öffnen!
Monatliche Tipps – SommerHauptnahrung sollte vorhanden sein, kleine Mengen Samen und Früchte, Wasser bereitstellen, Hygiene sicherstellenFutter nur ergänzend, falls Insekten knapp, Hygiene sicherstellenHäuschen sauber halten; auf Insektenmangel achten. Frisches Wasser für Sommer und Winter.
Monatliche Tipps – HerbstSamen und Beeren reichlich anbieten; Nistkästen reinigen (Tipp: Langsam öffnen)Fettfutter einführen für kalte Monate, Wasser bereitstellen, falls es friert.Vogeltränken im Auge behalten; Deckung prüfen; Futtermengen an steigenden Bedarf anpassen und reinigen nicht vergessen.
Monatliche Tipps – WinterNur bei Bedarf, z. B. FrostHochkalorisches Fettfutter, Nüsse, Sonnenblumenkerne; Wasser darf nicht gefrieren.Futter regelmäßig erneuern; Futterhäuschen winterfest machen. Auch hier auf die Hygiene achten.
Gesundheit & HygieneFutterreste entfernen, Häuschen sauber halten, Wasser täglich erneuernHäuschen reinigen, Meisenknödel kontrollieren, Futter trocken lagern, damit kein Schimmel oder Keime entstehen, die den Vögeln schaden können.Sauberes Futter reduziert Krankheitsrisiko für die Vögel, abwechslungsreiche Ernährung fördert Gesundheit.
Jahreszeitliche UnterschiedeEiweißreich, leicht verdaulich, Wasser wichtig, Schutzplätze anbieten, falls Platz vorhanden. Gerade für Jungvögel wichtiger Ort, der gut und gerne genutzt wird.Energiereich, fetthaltig füttern, Schutz vor Kälte und Raubtieren indem Häuschen oder Nistkästen mindestens 1,5 – 2 Meter oberhalb des Bodens aufgestellt werden.Ganzjährig: Hygiene, Sicherheit, naturnahe Umgebung, abwechslungsreiche Fütterung, auf Gesundheit der Vögel achten
Besondere TippsInsektenfresser mit tierischem Eiweiß versorgen, junge Vögel nicht direkt fütternFutter regelmäßig kontrollieren, Schnee oder Eis entfernen, Katzen und Raubtiere beachtenNaturnahe Umgebung fördern: Wildblumen, Sträucher, Totholz; sorgt für zusätzliche Nahrung und Deckung.

Eine ganzjährige Vogelfütterung oder das Bieten von Unterschlupf ist also auch eine Aufgabe. Es reicht nicht nur, den Tieren einfach das Fressen hinzustellen und gelegentlich Wasser aufzufüllen. Wer ganzjährig Besuch haben möchte und großen Wert auf die Gesundheit und die Figure der Tiere legt, der sollte sich ausreichend mit dem Thema Vogelfütterung und Behausung beschäftigen.

Mit der Vogelfütterung geht auch große Verantwortung einher. Gewöhnen sie sich an die Futterstelle, so suchen sie diese regelmäßig auf und verlassen sich darauf, dass ausreichend Nahrung vorhanden ist. Der Fütterer trägt also in gewisser Weise auch die Verantwortung für die Tiere und sollte sich dessen bewusst sein. Wer ein Vogelhaus aufstellt, der muss auch ausreichend für das Wohl der Tiere sorgen, sich an die einzelnen Monate und deren Besonderheiten anpassen.

In aller erste Linie sollte er es aber mit Freude und Leidenschaft tun, denn die Vögel geben es uns mit ihrem bunten und schönen Gefieder auch wieder zurück.

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